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Einsatzticker

Einsatznummer 131|2017
Datum|Uhrzeit: 
04.10.2017 - 04:19 Uhr
Stichwort: 
Personensuche
Einsatzort: 
Bad Abbach | Ortsgebiet

Wetterwarnung

Wetterwarnung für Kreis Kelheim :
Es ist zur Zeit keine Warnung aktiv.
0 Warnung(en) aktiv
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 20/10/2017 - 21:44 Uhr

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Das Ablaufschema unserer Arbeit im Rahmen der T-CPR

Der Beginn der T-CPR

Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass die Person auf dem Bild eine Ruhepause vor dem Fernseh genießt und dabei eingeschlafen ist. In vielen Fällen ist dieser Anblick nicht immer so ein schöner Anlass.
 
Das Herz des Mannes hat aus ungeklärter Ursache plötzlich das Schlagen aufgehört, die Lunge hat ihre Funktion mangels Kreislauf eingestellt, das Hirn verliert pro Minute aufgrund Sauerstoffmangel an Kapazität.
 
Ab jetzt zählt jede Minute!
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Das Auffinden der leblosen Person

Die Angehörige findet den leblosen Mann zusammengesackt auf dem Sofa vor. Sie spricht ihn an und testet Reflexe des Körpers. Leider ohne Erfolg!

Anschließend verbringt sie ihn auf den Fußboden und setzt den Notruf ab.

   

Absetzen des Notruf 112

Das schnelle Absetzen des Notrufs ist jetzt entscheident. Unter der europaweiten Notrufnummer 112, erreicht sie in diesem Fall die zuständige Integrierte Leitstelle in Landshut.

Sie gibt dem Notrufdisponenten Antworten auf die 5 goldenen Fragen

Wer ruft an?

,,Mein Name ist Iris Göttler´´

Wo ist das Ereignis?

,,In Bad Abbach, Dr.-Franz-Schmitz-Straße 7´´

Was ist geschehen?

,,Ich habe meinen Lebensgefährten leblos auf dem Sofa aufgefunden, vor ein paar Minuten hat er mich aber noch wegen einem Getränkewunsch gerufen. Ich habe ihn bereits auf den Fußboden gelegt.´´

Wie viele Betroffene?

Eine Person. ,,Mein Lebensgefährte ist 31 Jahre alt und hat sonst keine Vorerkrankungen.´´

Warten sie auf Rückfragen! ,,Das mach ich, bitte helfen Sie mir!´´

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Überprüfung der Atmung

Der Disponent fordert die junge Dame auf, die Atmung des Lebensgefährten zu kontrollieren. Dazu legt sie die flache Hand sanft auf den Bauch, geht mit ihrer Wange an den Mund-Nasenbereich und blickt dabei auf den Oberkörper. So könnte sie etwaige Funktionen (sehen, hören, fühlen) wahrnehmen.

Parallel zu dieser Maßnahme werden durch einen weiteren Disponenten der nächstgelegene Rettungswagen, ein Notarzt und in unserem Fall, das T-CPR Team der Feuerwehr alarmiert.

Die Vermutung dass ihr Lebensgefährte akut erkrankt, gar verstorben ist, bestätigt sich!

 

   

Freimachen des Oberkörpers

Der Notrufdisponent folgert aus den Erkenntnissen der Angehörigen, dass hier eine Herz-Lungen-Wiederbelebung von Nöten ist und leitet die Dame zur Reanimation an.

Als erstes wird der Oberkörper des Mannes freigemacht. Anschließend sucht die Dame auf Anweisung des Disponenten den richtigen Druckpunkt. Für einen Laien ist als Faustformel "Die Mitte des Brustbeins" immer die richtige.

 

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Beginn der Herz-Lungen-Wiederbelebung auf Anleitung

Auf Anweisung und Begleitung durch den Disponenten der Integrierten Leitstelle beginnt die Angehörige mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und drückt dabei mit ihrem Handballen die Mitte des Brustkorbs circa 4-5 Zentimeter ein und entlastet diesen. Dieser Vorgang sollte mit einer Frequenz von circa 100 Kompressionen pro 60 Sekunden gleichmäßig bis zum Eintreffen und der Übernahme der Rettungskräfte fortgesetzt werden.

   

Übernahme der HLW durch das T-CPR Team der Feuerwehr

Die Feuerwehrkräfte übernehmen nach Eintreffen sofort die Reanimation und bringen den AED an. Im Turnus von circa 2 Minuten wechseln sich die gleichgeschulten Kameraden mit den Kompressionen ab. Nur so ist eine kraftabhängige Effizienz möglich.

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Auslösung eines elektronischen Impuls durch den AED

Der automatisch externe Defibrillator hat ein defibrillierbares Herzkammerflimmern festgestellt und signalisiert den Feuerwehrkameraden das Vorhaben zur Schockauslösung.

Der Schock wird patientengerecht automatisch zwischen 133 und 360 Joule geladen. Nach dem Durchladen der Energie, muss der Schock nach Zurücktreten der Einstzkräfte manuell ausgelöst werden. Der Oberkörper des Mannes erhebt sich wenige Zentimeter. Sollte der AED nach der Schockgabe keine Herzrhythmus feststellen, fordert er die Kameraden zur Fortsetzung der Herz-Lungen-Wiederbelebung auf.

   

Fortführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung

Dieser Ablauf wird bis zur Übernahme durch das Rettungsdienst-/Notarzt-Team fortgesetzt.

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Fachbereich T-CPR
t cpr logoIm Juli des Jahres 2014 wurde im Landkreis Kelheim unter der Leitung des ÄLRD, Dr. Stephan Nickl eine neue Aufgabe im Rahmen eines Pilotprojekts ins Leben gerufen. Die T-CPR Team´s der Feuerwehren Bad Abbach, Wildenberg, Kirchdorf und Teugn.
 
Was ist die T-CPR?
Jährlich erleiden in Deutschland ca. 40.000 - 60.000 Menschen einen Herzkreislaufstillstand. Dann ist keine Zeit zu verlieren: Mit jeder Minute, ohne die Blut und damit Sauerstoff durch den Kreislauf gepumpt wird, sinkt die Chance, dass die Person überlebt. Nach 5 Minuten bestehen nur noch minimale Überlebenschancen.
Analysen aus dem Deutschen Reanimationsregister zeigen, das Wiederbelebungsmaßnahmen durch Notfallzeugen (sog. Laienreanimation) in Deutschland deutlich seltener erfolgen als im europäischen Ausland, obwohl die Laienreanimation die Überlebenschancen verdoppelt bis vervierfacht.
Dabei ist die Vorgehensweise ganz einfach:

1 | Prüfen: Keine Reaktion? Keine oder keine normale Atmung?

2 | Rufen: Rufen Sie "112" an. Oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf.

3 | Drücken: Drücken Sie fest und schnell in der Mitte des Brustkorbs: mindestens 100 x pro Minute. Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft.

Vielfach haben Notfallzeugen Angst etwas falsch zu machen. Hier setzt die telefonische Anleitung zu Wiederbelebungsmaßnahmen durch Leitstellendisponenten an. Diese in den aktuellen Leitlinien zur kardiopulmonalen Reanimation des European Resuscitation Council (ERC) ausdrücklich empfohlene „Telefonreanimation“ (Abkürzung: T-CPR) soll die Zeitspanne bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, in der keinerlei Wiederbelebungsmaßnahmen unternommen werden (sog. therapiefreies Intervall), verkürzen und damit die Überlebenschancen steigern.

Was hat die Feuerwehr damit zu tun?

Grund für dieses Projekt besteht darin, eine Zeitüberbrückung durch die Feuerwehr zwischen dem Notruf und dem Eintreffen des Rettungsdienstes herzustellen, für Ortschaften die in einem Rettungsdienst schwach geprägtem Einsatzgebiet liegen. Die vier oben genannten Feuerwehren liegen zum Beispiel in einem solchen Gebiet. Die Rettungswachen im Landkreis Kelheim und angrenzenden Landkreisen sind sehr gut verteilt, dennoch sind die Anfahrtszeiten schon bei normalen Straßenverhältnissen der öffentlich-rechtlichen Rettungswägen knapp an der Grenze der vorgeschriebenen Hilfsfrist von etwa 12 Minuten.

Wie werden die Feuerwehrkräfte informiert?

Sobald die Integrierte Leitstelle Landshut einen Notruf in der Großgemeinde Bad Abbach erhält und hierbei gesichert eine Telefon-Reanimation dem Angehörigen anleiten muss, oder diese erforderlich wäre, wird parallel zu den Rettungsdienstkräften ein Alarm für unsere Fachgruppe über eine gesonderte Alarmschleife ausgelöst. Zwei Kameraden besetzen ein vorgeplantes Fahrzeug mit dem AED und rücken nach circa 3 Minuten aus. Bereits circa 5-8 Minuten nach Alarmeingang können die Kameraden ihre Arbeit am Patienten aufnehmen.

Ist diese Aufgabe Bestandteil der Feuerwehrausbildung?

Grundsätzlich Ja! Ein Erste-Hilfe Kurs ist in der Feuerwehr das Minimum an medizinischer Grundbildung, was ein Jeder haben muss. Hierbei wird natürlich auch die Laien-HLW gelehrt.
Da in unserem Fall auch mit einem Defibrillator gearbeitet wird, unterzogen sich alle Kameraden des T-CPR Team´s einer sog. Frühdefi-Schulung beim Bayerischen Roten Kreuz in Kelheim. Dieses Wissen muss nun einmal jährlich aufgefrischt werden.

primedic heartsave aed1Wer finanziert die medizinische Ausrüstung? 

Im Juni 2014 wurde durch Spenden der Sparkasse, Raiffeisenbank Bad Abbach-Saal eG und der Angrüner-Stiftung Bad Abbach ein Defibrillator angeschafft und ist seitdem im Feuerwehrgerätehaus Bad Abbach stationiert.
Im Falle eines Einsatzes, fallen Kosten für Klebeelektroden des AED, Kleinzubehör und ggf. die Lohnfortzahlung der Feuerwehrkameraden an. Diese Kosten trägt die Kommune selbst.

Pilotprojekt und Regelbtrieb

Im September 2015 wurde dieses auf ein Jahr angesetzte Pilotprojekt von Vertretern der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Projektleitung für gelungen erklärt. Somit ist diese Aufgabe für die momentan vier involvierten Feuerwehren der Regelbetrieb.

Fachbereich Strahlenschutz

Unter Strahlenschutz versteht man den Schutz von Mensch und Umwelt vor den schädigenden Wirkungen ionisierender und nicht ionisierender Strahlung (aus natürlichen und künstlichen Strahlenquellen).

Der Strahlenschutz ist insbesondere wichtig für das Personal kerntechnischer Anlagen wie zum Beispiel Kernkraftwerke und im Bereich der Medizin, insbesondere in der Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie. Darüber hinaus wird aber auch elektromagnetische Strahlung z. B. in der Nähe von Sendeanlagen oder von Lasern einbezogen.

 

Die zehn Grundsätze des Strahlenschutzes

Um die Ziele des Strahlenschutzes zu erreichen, hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zehn Fundamental Safety Principles zusammengefasst und 2006 vorgestellt[1]. Dieses Dokument wurde von der EURATOM mit der Richtlinie 2009/71/Euratom[2] für sämtliche EU-Staaten als verbindlich eingestuft.

  1. Verantwortlichkeit für den Strahlenschutz
    Die alleinige Verantwortung für den Schutz vor ionisierender Strahlung trägt die Person oder Organisation verantwortlich für Anlagen und Aktivitäten welche Strahlungsrisiken entstehen lassen.
  2. Aufsichtspflicht der Regierung
    Ein effektiver legaler und behördlicher Rahmen für Strahlenschutz und Sicherheit, inklusive einer unabhängigen und kompetenten Aufsichtsbehörde, muss von der Regierung erschaffen und aufrechterhalten werden.
  3. Leitung und Management der Sicherheit
    Eine effektive Führung und ein qualitätsgesichertes Management der Sicherung vor Strahlungsrisiken muss von Organisationen verfolgt werden welche betroffen sind von Strahlungsrisiken, oder Anlagen und Aktivitäten betreiben welche Strahlungsrisiken entstehen lassen.
  4. Notwendigkeit und Rechtfertigung
    Es dürfen keine Strahlungsrisiken ohne einen daraus resultierenden überwiegend positiven Nutzen entstehen.
  5. Optimierung des Strahlenschutzes
    Alle Strahlenexpositionen oder Strahlungsrisiken müssen so niedrig wie vernünftigerweise möglich gehalten werden (ALARA-Prinzip).
  6. Limitierung und Überwachung individueller Dosisgrenzwerte
    Die Strahlendosis von Einzelpersonen soll die für die jeweiligen Bedingungen festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten. Dies ist der praktische Bereich des Strahlenschutzes und die in Deutschland gültigen Gesetze und Grenzwerte werden weiter unten erläutert.
  7. Schutz der heutigen und zukünftigen Generationen
    Der Strahlenschutz erstreckt sich über die heutige und zukünftigen Generationen und der heutigen und zukünftigen Umwelt.
  8. Prävention von Unfällen
    Ein nuklearer oder radiologischer Unfall muss mit allen sinnvollen Mitteln verhindert oder/und die Auswirkungen eines solchen reduziert werden. Dieser Grundsatz betrifft hauptsächlich die Sicherheit von kerntechnischen Anlagen, trifft aber auch auf medizinisch radiologische Quellen zu.
  9. Vorbereitung und Durchführung von Notfallmaßnahmen
    Vorbereitungen müssen getätigt werden um Notfallschutzmaßnahmen auszulösen und durchführen zu können.
  10. Schutz vor bestehenden oder unregulierten Strahlungsrisiken
    Der Schutz, oder Aktionen zur Minderung, vor bestehenden oder unregulierten (natürlichen) Strahlungsrisiken muss verantwortbar sein und optimiert werden.

 

Strahlenschutz zum Schutz der Menschen

Dabei gliedert sich der Strahlenschutz in drei grundsätzliche Schutzmaßnahmen:

(Quelle: Wikipedia)

Fachbereich Fahrzeug- und Maschnistenausbildung

Im Fuhrpark der Feuerwehr Bad Abbach befinden sich derzeit 7 Fahrzeuge. 21 Dienstleistende sind als Maschinisten ausgebildet. Jeder dieser Maschinisten muss in regelmäßigen Abständen, und auch auf jedem Fahrzeug, seine Aus- und Fortbildung erfahren und Übungs- und Bewegungsfahrten absolvieren. Denn im Ernstfall muss der Maschinist "Fit" sein als Fahrer und in der Bedienung der Pumpen und Aggregate. Um das zu gewährleisten, werden regelmäßig Übungen abgehalten.

Geschult wird in folgenden Themenfeldern:

  • Motorkunde und Antriebstechnik
  • Pumpenbetrieb
  • Seilwinde
  • Aggregat (Stromerzeuger, hydraulisches Rettungsgerät, Überdrucklüfter)
  • Fahrübungen
  • Anhängerbetrieb

 

Drehleiter

Eine Gruppe, bestehend aus 12 Mann, ist speziell auf der Drehleiter ausgebildet. Für die Bedienung eines Hubrettungsfahrzeugs braucht es, nach der Ausbildung zum Maschinisten, eine gesonderte Ausbildung als Drehleitermaschinist an der staatlichen Feuerwehrschule. Für diese 12 Dienstleistenden sind extra Übungen angesetzt.

Dort werden Themen behandelt wie z.B.:

  • Rettung verletzter Personen beim Brandeinsatz
  • Rettung erkrankter Personen mit der Krankentragenhalterung
  • Löschangriff über die Drehleiter
  • Fahrübungen
  • Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge
  • Einsatztaktik

Für detailierte Informationen über Fahrzeuge und Anhänger verwenden Sie bitte den Menüpunkt "Technik".

Fachbereich Boot
 
 
Die Feuerwehr Bad Abbach hat einen großen Abschnitt der Donau in ihrem Einsatzgebiet.
Derzeit leisten 17 ausgebildete Bootsführer ihren Dienst.
Diese haben ihren Bootsführerschein an der Feuerwehrschule absolviert.
Dort haben sie feuerwehrspezifische und technische Grundlagen für den Einsatz mit dem Boot erlernt, wie das Retten Ertrinkender.
 
In unsere Zuständigkeit fällt die markierte Flussstrecke von circa 8 Kilometern.
 

Kontakt | Anschrift

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Feuerwehr Markt Bad Abbach
-Stützpunktwehr-
Dr.-Franz-Schmitz-Straße 7
D-93077 Bad Abbach
Symbol Telefon2
Telefon: +49 9405 / 34 34
Telefax: +49 9405 / 94 07 57
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Ansprechpartner
-Vorbeugender Brandschutz-
1. Kommandant, Hr. Mathias Prasch

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